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1957 hat die "German Dharmaduta Society" (Colombo/Sri Lanka) das Erbe Paul Dahlkes käuflich erworben. Seitdem sind fast ständig mehrere ceylonesische Mönche hier, die im Sinne der Lehre des Buddha wirken. Die Gebäude und der Garten sind unter Denkmalschutz gestellt und stehen einer breiten Öffentlichkeit als Stätte der Erholung, der Besinnung und des friedlichen Miteinanders unterschiedlicher Nationalitäten und Kulturen zur Verfügung. Nach wie vor ist das Buddhistische Haus Frohnau in erster Linie ein Ort für die Verbreitung der Lehre Buddhas und ein Studien- und Meditationszentrum. Es ist von großer Bedeutung nicht nur für Buddhisten, sondern für alle spirituell Suchenden.
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Der Förderverein wurde 1999 von einer Gruppe engagierter Berliner Buddhisten mit der Zielsetzung gegründet, das Buddhistische Haus in Berlin-Frohnau vor dem dro-henden Verfall zu retten. Die Existenz dieses buddhistischen Zentrums und einzigartigen Kulturgutes war ernsthaft bedroht. Der kontinuierliche bauliche Verfall sowie Mutmaßungen über den Verkauf der Gesamtanlage, bzw. weiterer Teilgrundstücke (ein Randbereich wurde bereits veräußert) gaben Anlass zu größter Sorge. Die Schäden an den Gebäuden und im Garten wurden immer schwerwiegender und es war dringend geboten, sich aktiv für den Erhalt und die Restaurierung des Buddhistischen Hauses einzusetzen.
Nach der Gründung folgten seitens des Vereins intensive Bemühungen zur Rettung des Buddhistischen Hauses: Die Presse wurde über die Notlage des Buddhistischen Hauses informiert sowie politische und religiöse Institutionen in Deutschland und Sri Lanka unterrichtet. Darüber hinaus gab der Verein Informationsschriften heraus, organisierte ein öffentliches Gesprächsforum mit sri-lankanischen Vereinen in Berlin und sammelte eine Vielzahl von Unterschriften für den Erhalt des Buddhistischen Hauses.
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Der Tempel des Buddhistischen Hauses
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Der dadurch erzeugte öffentliche Druck blieb nicht ohne Wirkung: Der Eigentümer des Buddhistischen Hauses, die "German Dharmaduta Society" (GDS) in Sri Lanka, war letztlich gezwungen, ein neues und handlungsbereites Präsidium zu wählen. Die neu eingesetzte Verwaltung hat den Willen zur Restaurierung der Gebäude und des Gartens sowie zur Kooperation mit der Landesdenkmalbehörde ausdrücklich bekundet und inzwischen auch erste Maßnahmen durchgeführt. Alle Spekulationen um einen Verkauf der Gesamtanlage (oder von weiteren Teilgrundstücken) wurden damit beendet.
Inzwischen hat sich der Verein zu einer unabhängigen Gemeinschaft entwickelt. Durch eigene Konzeptionen, Projekte, Studiengruppen, Veranstaltungen und regelmäßige Meditationsgruppen möchte er zum Verständnis der Theravâda-Lehre beitragen. Im Jahr 2004 gab der Verein eine Festschrift zum 80-jährigen Bestehen des Buddhistischen Hauses heraus. (*siehe unter Essays)
Als so genannte Graswurzel-Gemeinschaft unterstützt er die Entwicklung eines modernen Laien-Theravâda im Westen, der sich unabhängig von den kulturellen Beimischungen aus Asien auf die zeitlose Kern- und Befreiungslehre des Buddha bezieht. Der Verein ist seit 2004 kein eingetragener Verein mehr, versteht sich aber weiterhin als Freundeskreis.
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